Category: Motorrad

Navigator V Firmware

27.01.19

Die Version 3.40 (Update Oktober 2016) ist nach wie vor aktuell, Das Karten-Update Europa wurde auf 2019.30 aktualisiert.

11.09.18

Die Version 3.40 (Update Oktober 2016) ist nach wie vor aktuell, Das Karten-Update Europa wurde auf 2019.20 aktualisiert.

08.06.18

Die Version 3.40 (Update Oktober 2016) ist nach wie vor aktuell, Das Karten-Update Europa wurde aber nun auf 2019.10 aktualisiert.

29.04.18

Die Version 3.40 (Update Oktober 2016) ist nach wie vor aktuell, lediglich das Karten-Update Europa wurde auf 2018.30 inzwischen angehoben. Damit dürften einige Änderungen auf den Strassen eingeflossen sein, aber beim Funktionsumfang und den Problemen gibt es natürlich keine Verbesserung. Nachdem seit Oktober 2016 keine neue Version erschienen ist und inzwischen der Navigator VI auf dem Markt ist, ist zu vermuten, dass kein Update mehr nachgeschoben wird. Ich lasse mich aber gerne überraschen, plane nun aber eher damit, durch Workarounds  die Schwachpunkte der Software zu umgehen.

Damit sind dann auch Erfahrungen, Hinweise, “Best Practices” anderer Nutzer besonders wertvoll, wie z.B. dieser Beitrag aus dem Naviboard.

20.05.17 und 21.06.17

Die Version 3.40 (Update Oktober 2016) mit Karten-Update Europa 2018.10 (Update Januar 2017 mit Verbesserung bei der Sprachausgabe) wurde ab Ende März 2017 und auf einer Dolomitentour im Juni über 1800km getestet.

Verbesserungen:

  • Laut Beschreibung soll die Softwarestabilität verbessert sein. Dies lässt sich bestätigen. Die unmotivierten Bootvorgänge nach Zündung aus und an sind nicht mehr aufgetreten.
  • Unterschiede bei der Sprachausgabe habe ich nicht gefunden, aber dies lief ja schon mit der Version 3.30 in Kombination mit dem Sena BT Helmset gut.

Problembereiche:

  • Die in Version 3.30 gelisteten beiden Punkte mit der Routenpräferenz “Kürzere Zeit” sind erhalten geblieben:
    • Die Routenpräferenz “Kürzere Zeit” führt dazu, dass ab und zu eine Durchgangsstraße verlassen und eine untergeordnete Straße befahren werden soll. Die Strecke führt dann kurzzeitig durch Wohngebiete mit Geschwindigkeitsbeschränkung, das Ortszentrum mit Ampeln und Stoppschildern – obwohl sich ganz sicher kein Zeitvorteil ergibt. Wenn überhaupt, mag die Strecke etwas kürzer sein, aber das war ja nicht ausgewählt!
    • Ebenfalls bei der Einstellung “Kürzere Zeit” werden Straßen gewählt, die vermeintlich eine Zeitersparnis ergeben sollen. Leider ignoriert die Software, dass die Straße eine Durchgangsstraße quert und an der Kreuzung ein Stoppschild steht oder/und zuvor die Geschwindigkeit schon beschränkt wurde. Die Alternativstrecken waren in diesen Fällen stets etwas länger, aber hätten schneller befahren werden können.
  • Die über Garmin Smartphone Link eingespielten Informationen zu Verkehrsstörungen sind nach wie vor oftmals nicht vorhanden. Hier besteht weiter Optimierungsbedarf.
  • Das Navi nervt mit teils unsinnigen Ansagen zum Abbiegen. Dies betrifft beispielsweise Serpentinenstrecken bei den in Kehren Feldwege oder Stichwege abgehen. Hier werden dann Abbiegehinweise gegeben, wenn einfach der Passstrecke weiter gefolgt werden soll. Ebenfalls bei Ortsdurchfahrten bei der der Vorfahrtsstrasse gefolgt werden soll, sind Abbiegehinweise eher kontraproduktiv. Warum nicht einfach “der Straße folgen” ansagen oder noch besser: schweigen?
  • Wird eine Route mit mehreren Zwischenzielen abgefahren und die Fahrt zwischendurch unterbrochen, dann wird das Navi sinnvollerweise automatisch abgeschaltet. Wird die Fahrt anschließend fortgesetzt, dann erscheint das Hauptauswahlmenü. Statt sofort die Karte mit der Route wieder anzuzeigen, muss zunächst losgefahren werden und die Umschaltung erfolgt nach einigen Sekunden oder  es muss auf das Karten-Icon geklickt werden. Für den Nutzer sieht es nach dem Zwischenstopp daher so aus, als wäre die Routenführung unterbrochen worden.
  • Nach Einsetzen und Einschalten des Navis kommt bei voreingestelltem Motorrad-Profil die Abfrage, ob auf den Auto-Modus gewechselt werden soll. Ich habe es so in Erinnerung, dass bei vorherigen Versionen der aktive Motorradhalter automatisch erkannt wurde und eine Abfrage nur dann erfolgte, wenn das Autoprofil aktiviert war.
  • Werden Vignetten und Mautstraßen vermeiden auf einer Strecke eingestellt, kommt trotz des Umstandes, dass weder Anfangs- noch Endpunkt oder ein Zwischenziel auf einer Maut- oder vignettenpflichtigen Strecke liegen, eine Meldung angezeig, dasds Mautstrassen auf der Strecke unvermeidlich sind, was aber unzutreffend ist. Bei längeren Streckenabschnitten zwischen den Punkten, kann es zudem passieren, dass diese Einstellungen trotzdem auf Autobahnen führen. Zusätzliche Punkte helfen das Problem zu lösen.


25.08.16

Die Version 3.30 (mit Karte für Europa 2017.20) konnte auf einigen 1.000 km auf einer Reise mit der GS durch Frankreich geprüft werden.

Verbesserungen:

  • Bluetooth Verbindungen zu Helmsprechanlagen (Sena) sind stabiler und klarer gegenüber der Version 3.10. Wortfetzen bei Navi-Ansagen sind nun nicht mehr aufgetreten.
  • Vignetten- und mautpflichtige Strecken lassen sich nun detailliert und im Falle der Vignetten auch länderabhängig konfigurieren. Das hilft beim Routing im Ausland.

Problembereiche:

  • Die Stabilität dieser Version hat sich beim Routing verschlechtert. Soll eine Route mit Zwischenzielen befahren werden, bootet das Navi oft nach Zündung aus und an. In seltenen Fällen kann das Booten auch im Fahrbetrieb passieren.
  • Die Routenpräferenz “Kürzere Zeit” führt dazu, dass ab und zu eine Durchgangsstraße verlassen und eine untergeordnete Straße befahren werden soll. Die Strecke führt dann kurzzeitig durch Wohngebiete mit Geschwindigkeitsbeschränkung, das Ortszentrum mit Ampeln und Stoppschildern – obwohl sich ganz sicher kein Zeitvorteil ergibt. Wenn überhaupt, mag die Strecke etwas kürzer sein, aber das war ja nicht ausgewählt!
  • Ebenfalls bei der Einstellung “Kürzere Zeit” werden Straßen gewählt, die vermeintlich eine Zeitersparnis ergeben sollen. Leider ignoriert die Software, dass die Straße eine Durchgangsstraße quert und an der Kreuzung ein Stoppschild steht oder/und zuvor die Geschwindigkeit schon beschränkt wurde. Die Alternativstrecken waren in diesen Fällen stets etwas länger, aber hätten schneller befahren werden können.
  • Verkehrsstörungen für die aktive Route wurden auch in Frankreich eifrig über das gekoppelte Smartphone mit Garmin Smartphone Link dem Navi zugeführt. Allerdings waren fast alle Meldungen sowie die darauf basierenden neu kalkulierten Ankunftszeiten nicht korrekt. Die überwiegende Zahl an Störungen waren schlichtweg überhaupt nicht existent.
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Garmin Basecamp

Garmin Basecamp hatte ich für die Tourenplanung und zur Visualisierung von Tracks empfohlen. Leider scheint Basecamp bei Updates eher stiefmütterlich behandelt zu werden (ein Schicksal, das auch den BMW Navigator V ereilt hat, der auch von Garmin für BMW bereitgestellt wird).

Nachdem Anfang 2016 die Version 4.6.2  erschien, freute ich mich, dass im Mai 2018 ein Update auf Version 4.7.0 bereitgestellt wurde. Die Freude währte nicht lange. Ein Blick in die “Change History”zeigte, dass das Update nur Anpassungen enthält, um mit der Datenschutz-Grundverordnung konform zu sein. Gleichzeitig wurden auch noch Funktionalitäten deaktiviert, die wahrscheinlich ebenfalls mit den Anforderungen der DSGVO in Zusammenhang stehen.

Also leider kein Update mit Verbesserungen der Software.

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Navigator V optimieren (I)

In einem Navigations-Forum habe ich einen Beitrag gefunden bei der ein Nutzer beim Navigator V das Garmin Glass Dashboard erweitert hat. Hierbei wurde die Transparenz des Hintergrunds verbessert und es können bis zu sieben Zusatzinformationen am Rand des Bildschirms angezeigt werden. Bis auf die Tempo-Anzeige sind alle Felder frei belegbar.

Über das Forum sind die entsprechenden Dashboards herunterladbar.

Die modifizierten Dashboards konnte ich problemlos in den “Dashboards”-Ordner einspielen und in der Konfiguration im Navigator auswählen. Steckt das Navi in der Halterung und erhält Daten vom Motorrad, sind alle verfügbaren Informationen direkt auf die Felder konfigurierbar.

Da oft ein Teil des Bildschirms mit Buttons und Hinweisen belegt ist und die mitgelieferten Dashboards nur wenige Felder bereitstellen und einen Teil der Karte verdecken, habe ich selbst bei 7 Feldern aufgrund der transparenten Darstellung eine gute Sicht auf die Karte und kann dennoch den Inhalt der Felder ablesen. Mein Dank gilt dem User “Gipsy” für die Arbeit zur Bereitstellung der Dashboards. Ich setze die 7-Felder-Version bei allen Touren ein und kann das Dashboard klar weiterempfehlen!

 

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Tourenplanung

04.09.2016

Jeder hat seine eigene Methode eine Motorradtour zu planen. Die Bandbreite reicht von “einfach loszufahren” und sich nicht zu scheuen, auch mal in kleinere Straßen abzubiegen bis hin zu einer detaillierten Planung mit Zwischenzielen unter Berücksichtigung von Sehenswürdigkeiten und kurvigen Streckenführungen am PC mit anschließender Übertragung auf ein Navi.

Für den ersten Fall ist es nur wichtig, das Ziel nicht aus den Augen zu verlieren. Soll detaillierter geplant werden, dann haben sich bei mir folgende Online-Tools bewährt:

  • Kurviger.de generiert Routen und Rundtouren mit Zwischenzielen und kann dabei wahlweise schnelle, kurvige oder extra kurvige Strecken ermitteln. Die Strecke kann dann in verschiedenen Formaten zur Weiterverarbeitung exportiert werden. Die erzeugten Routen sind normalerweise mit wenigen Anpassungen direkt für Touren nutzbar.
  • Motoplaner.de liefert Routen und kann Zwischenziele verarbeiten. Wegpunkte lassen sich schnell über die Suchfunktion finden (z.B. Pässe) oder einfach durch Klicken auswählen. Gelände-Darstellung ist möglich sowie der Export der Route in unterschiedlichen Formaten.
  • Google Maps lässt sich ebenfalls mit Zwischenzielen planen. Ein spezieller Motorradmodus gibt es zwar nicht, aber die Option “Autobahn vermeiden” lässt sich auswählen. In den Menüeinstellungen kann dann noch “Gelände” oder “Earth” aktiviert werden. Hierdurch werden auf der Karte interessante Streckenabschnitte schneller ersichtlich und können bei den Zwischenzielen berücksichtigt werden.
  • ADAC Routenplaner kann Zwischenziele verarbeiten und es lässt sich konfigurieren, wenn ein Zwischenziel umfahren werden soll (Annäherungspunkt). Ebenso kann die aktuelle bzw. die voraussichtliche Verkehrslage zu einem bestimmten Zeitpunkt berücksichtigt werden. Bei den Routenoptionen können Fahrzeugtypen und weitere Details eingestellt werden.

04.06.2017

  • GPSwerk von Bikerbetten bietet mit kurviger.de vergleichbare Funktionen an. Routen und Rundtouren sind erstellbar, Touren lassen sich auswählen, importieren und hier sogar  zusammenführen.

29.04.2018

  • Calimoto ist eine Anwendung, die sowohl auf dem PC als auch unter Android und iOS zur Verfügung steht. Auf den Mobilgeräten ist auch eine Navigation möglich. Lässt man die Anwendung selbst Strecken wählen, kommen meist sehr gute Vorschläge zum Vorschein!

Für die Weiterverarbeitung bietet sich Basecamp von Garmin an. Hier lassen sich die Routen dann am PC nach den eigenen Erfordernissen weiter verfeinern und auf das Navi übertragen.

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Reifenwahl BMW R1200GS LC

Erster Reifensatz: Continental Trail Attack 2

Für den ersten Satz Reifen kann man natürlich nicht wirklich von Reifenwahl sprechen. Die BMW R1200GS LC, Baujahr 2014 wurde mit Conti dem Continental Trail Attack 2 ab Werk bestückt, geliefert.

Der Reifen wurde ca. 3.400 km im Soziusbetrieb mit Gepäck im Gebirge und Hochgebirge, 2.500 km im Soziusbetrieb ohne Gepäck in Mittelgebirgslagen , 1.100 km im Solobetrieb ohne Gepäck in Mittelgebirgslagen bewegt. Von den 2.800 km vor der Fahrzeugübergabe liegen keine Nutzungsdaten vor.

Ein Reifenwechsel war nach 9.800 km sowohl für den Vorder- als auch für den Hinterreifen deutlich angezeigt. Die Laufleistung geht meiner Ansicht nach in Ordnung. Leider zeigte der Conti noch während der Hochgebirgsfahrt mit Sozius und Gepäck ein ungünstiges Verschleissbild mit deutlicher Sägezahnbildung am Hinterreifen. Hierdurch hat sich das Abrollgeräusch erhöht und der Fahrkomfort verschlechtert. Gleichzeitig war die Abnutzung stark unterschiedlich ausgeprägt und das sowohl am Vorder- als auch am Hinterreifen.


Während der Reifen sich bei trockener Witterung bewährt hat, konnte er mich bei nasser Fahrbahn nicht überzeugen. Hier kommt er schnell und teilweise unvermittelt an Grenzen.

Mein Fazit: Der Reifen ist gut, die Laufleistung kann sich sehen lassen, allerdings zeigt das Verschleissbild, dass der Reifen nicht so richtig zu meiner Nutzung passt. Der schmale Grenzbereich bei Nässe hinterlässt ein ungutes Gefühl. In dieser Ausführung würde ich den Reifen nicht noch einmal montieren lassen. Aber die Reifenentwicklung geht ja weiter.

Zweiter Reifensatz: Metzeler Tourance Next

Den Metzeler Tourance Next habe ich auf Empfehlung des Motorradhändlers als zweiten Reifensatz montieren lassen. Der Reifen fährt sich ausgezeichnet und das sowohl bei trockener als auch nasser Fahrbahn. Der Grip des Conti war gefühlt bei trockener Strasse einen Tick besser.

Die Nutzung des Reifens war sehr ähnlich den Angaben, die ich  beim Conti gemacht habe.

Die Laufleistung lag bei 10.300 km mit einer Restprofiltiefe von 2,5 bis 3 mm bei Vorder- und Hinterreifen. Die Laufleistung bis zur Restprofiltiefe liegt beim Next etwas höher im Vergleich zum Conti. Der Verschleiss war hier deutlich gleichmässiger und mit geringer Sägezahnbildung.

Nachteilig war die Neigung des Reifens, Längsrillen etwas nachzulaufen. Dies war bei ausgefahrener Spur, Bitumenstreifen und Fahrbahnmarkierungen feststellbar. Bei verschiedenen Geschwindigkeiten zeigte der Reifen eine höhere Geräuschentwicklung.

Mein Fazit: Ein ausgewogener guter Reifen unter allen Fahrbedingungen. Die Laufleistung ist sehr gut. Eine klare Kaufempfehlung!

Dritter Reifensatz: Pirelli Scorpion Trail II

Im November 2017 wurde aufgrund guter Kritiken ein Satz Pirelli Scorpion Trail II aufgezogen. Die neue Saison wird zeigen, wie sich dieser Reifen in der Praxis bewährt.

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BMW R1200GS LC Logbuch

BMW R1200GS LC Logbuch
15.04.2014 - 000.000 km : Übergabedurchsicht, Erstzulassung über den BMW Händler
03.07.2014 - 001.464 km : Einfahrkontrolle
06.03.2015 - 002.785 km : Übergabeservice des Händlers
09.03.2015 - 002.785 km : Zulassung, Übergabe des Fahrzeuges an mich
01.06.2015 -            : Motoröl nachfüllen (Minimum erreicht)
08.04.2016 - 008.265 km : Wechsel des Windschilds, Spannungsrisse im Bereich                           
                          der Bohrungen, Tausch auf Gewährleistung
06.05.2016 - 009.861 km : 10.000km Service, Reifenwechsel vorne und hinten, TÜV, 
                          Softwareupdate zur "Verbesserung der Schaltfähigkeit des Getriebes"
01.09.2016 - 016.400 km : 
16.11.2017 - 020.061 km : 20.000km Service, Reifenwechsel vorne und hinten, Wechsel Bremsbeläge hinten, 
                          BMW-Rückruf Gabelstandrohre (KBA Referenznummer 7176 vom 05.07.2017: 
                          Lösen der oberen Verschlussstopfen der Gabelstandrohre unter hoher Belastung kann zum Versagen der Gabel führen.)
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Quellen für Touren

Wenn Du Dich für Strecken interessierst, die von anderen Motorradfahrern zurückgelegt und dann bereitgestellt wurden, dann werden sich im Internet viele Quellen finden lassen.

Zu beachten ist hierbei, in welcher Form die Touren abzurufen sind.

  • Als Grafik/pdf-Datei ist eine direkte Weiterverarbeitung nicht möglich.
  • Sind es Tracks, die heruntergeladen werden können, dann ist meist Nacharbeit notwendig, um Umleitungsstrecken oder Wege an denen sich der Nutzer verfahren hat wieder zu entfernen. Meist ist auch noch eine Umwandlung in eine Route mit Reduzierung der Trackpunkte erforderlich.
  • Werden Routen angeboten, dann sind diese sofort für ein Navi nutzbar, es sei denn die Limits an Punkten werden überschritten.

Hier nun einige Sites, die Strecken für Motorradtouren bereitstellen:

07.09.2016

  • Bikerszene zeigt Touren auf einer Karte und stellt die GPS-Daten für verschiedene Navis zum Download bereit. Teilweise wurden auch Beschreibungen hinzugefügt. Eine Suche nach Land, Region und Schlüsselwörtern ist möglich. Die Touren sind von unterschiedlicher Qualität und werden von Nutzern bereitgestellt.
  • Bikerbetten liefert ebenfalls Touren mit GPS-Daten. Eine Suchfunktion ist auch vorhanden.
  • Alpenrouten stellt Tracks in den Alpen bereit inkl. Beschreibung, Höhenprofil und Fotos. Die Daten lassen sich für Navis herunterladen. Interessant ist auch die Downloadmöglichkeit von über 1.600 Wegpunkten von Alpenpässen, die für Routenplanungen verwendet werden können. Für alle Pässe sind Detailinformationen abrufbar.
  • Motorrad Online stellt auf seiner Internetsite Tracks zum Download bereit. Die Tracks können auf einer Karte direkt ausgewählt werden.
  • Tourenfahrer hat auf seiner Website eine Tourendatenbank mit Tracks und Beschreibungen zusammengestellt. Der Abruf der GPS-Daten ist kostenpflichtig.
  • GPSies hält ebenfalls Tracks aus verschiedenen Ländern bereit. Um die für Motorräder passenden Tracks zu selektieren ist im Track Browser “by motor” und “motorbiking” bzw. “enduro” zu wählen.
  • RouteYou zeigt ebenfalls nach Selektion des Motorradsymbols und Eingabe eines Suchbegriffs Touren an. Ein Download der GPS Daten ist vorgesehen.

27.05.2017

  • Kurvenkönig enthält Bikertouren in Deutschland und den Alpen sowie eine Übersicht mit Alpenpässen. Karten und GPS-Daten sind abrufbar.
  • Bikeratlas zeigt ebenfalls Bikertouren in Deutschland und den Alpen inkl. Karten und GPS-Daten.

Weitere Quellen werden sukzessive ergänzt.

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Visualisierung von Tracks

Du hast mit dem Navigationsgerät oder Smartphone Tracks aufgezeichnet und möchtest die Strecke anschließend anschauen oder Jemandem zeigen? Die möglichen Darstellungen fallen sehr unterschiedlich aus, daher kommt es darauf an, was und in welcher Form dargestellt werden soll.

Meist geht es erst einmal darum, eine Übersicht zur Gesamtstrecke zu erhalten. Anschließend wäre es vielleicht schön, die Strecke als 3D Animation im Schnelldurchlauf zu sehen. Die Darstellung soll dann noch als Grafik oder in einem Video vorführbar und speicherbar sein damit dies unabhängig von einer Software Installation abrufbar ist.

Ich musste lange suchen, bis ich geeignete Lösungen gefunden habe. Viele Optionen haben bei längeren Strecken, aufgrund der dann kleinen Elemente, keinen vernünftigen Überblick mehr zugelassen. Oder bei der 3D Animation war keine Darstellung möglich, die einen Eindruck der Landschaft, der Fahrt und  der Routenhöhepunkte ermöglicht hätte.

Fündig geworden bin ich schließlich für den Reiseüberblick bei Basecamp von Garmin und bei Doarama für die 3D Animation.

Bei Basecamp lässt sich ein GPX Track komplett anzeigen. Die Detailtiefe lässt sich auswählen (am Niedrigsten bis am Höchsten). Zusätzlich lässt sich die 2D Darstellung oder 3D Darstellung wählen. Bei 3D ist die Neigung der Ebene auswählbar. Wird vom Bildschirminhalt ein Screenshot gemacht, so lässt sich diese Übersicht gut in Fotoshows oder Videosequenzen integrieren.

basecamp2dbasecamp3d

Basecamp bietet auch die Möglichkeit den Track mit einer wählbaren Ablaufgeschwindigkeit abzufahren (wandernder Pfeil auf dem Track in der Karte). Wesentlich interessanter ist hier Doarama. Im Verfolgermodus kann hier in 3D die Strecke realitätsnah abgefahren werden. Das sieht wirklich beeindruckend aus! Über verschiedene Parameter lässt sich z.B. die Geschwindigkeit, die Vergrößerung und das Kartenmaterial (mit oder ohne Beschriftungen) variieren. Ein Abruf ist entweder direkt über die Internetsite von Doarama möglich, ein “Export” funktioniert derzeit nur über Bildschirm-Aufzeichnung der Videosequenz und wird auch in den FAQs von Doarama benannt. Inwieweit es dann rechtliche Einschränkungen bei der Weiterverwendung gibt, konnte ich bislang allerdings nicht herausfinden.

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Tanken in Italien

Tanken am Wochenende in Italien gestaltet sich glücklicherweise meist nicht ganz so schwierig wie in Frankreich.

Auch in Italien sind außerhalb der großen Städte Tankstellen zu finden, abet

  • die kleineren Tankstellen haben ab Samstag Nachmittag geschlossen.
  • Tankstellen mit 24 Stunden Betrieb haben meist ein Zahlterminal. Im Gegensatz zu Frankreich akzeptiert das Terminal oft auch Bargeld. Auch hier passiert es, dass ausländische Karten immer Mal wieder nicht akzeptiert werden. Hier ist Bargeld die Lösung, sofern der Automat die Scheine nicht gleich wieder ausspuckt. Wichtig ist der Hinweis, dass die Automaten kein Wechselgeld auswerfen! Bleibt beim Tanken ein Rest, so kann dieser unter Vorlage der Quittung zu den normalen Öffnungszeiten wieder eingefordert werden.

Empfehlung: Immer mit ausreichend Sprit-Reserve am Wochenende planen. Lieber früher tanken! Bargeld in kleinen, wenig geknitterten Scheinen mitführen. Wer will schon wegen des Restgeldes am Montag wieder zur Tankstelle fahren.

Aufgrund der höheren Spritpreise in Italien lässt sich Sprit für EUR 20 in den meisten  Motorradtanks problemlos versenken.

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Tanken in Frankreich

Tanken in Frankreich kann insbesondere am Wochenende eine Herausforderung sein.

Die schönste Tourenplanung wird empfindlich beeinträchtigt, wenn außerhalb der großen Städte Sprit-Nachschub für den Tank benötigt wird und sich dies dann als schwierig erweist:

  • Es gibt zwar viele kleinere Tankstellen, diese haben ab Samstag Nachmittag aber geschlossen.
  • Tankstellen mit 24 Stunden Betrieb haben meist ein Zahlterminal, allerdings fast ausschließlich für Kartenzahlung und nicht für Bargeld. Selbst wenn dort Kreditkarten und ec/maestro als akzeptiert angegeben sind, werden ausländische Karten oftmals nicht akzeptiert. Dies kann sowohl bei den kleinen Mini-Tankstellen als auch bei den an die Supermarkt-Ketten angegliederten Tankstellen der Fall sein.
  • Die Angaben der Navis oder Smartphones zu geöffneten Tankstellen sind nur teilweise aktuell und sie berücksichtigen auch nicht den Umstand, dass es mit ausländischen Karten ein Problem geben kann.
  • Auch die Frage bei Passanten nach Tankstellen hilft nicht über die Schwierigkeiten bei der Kartenzahlung hinweg, da die hilfsbereiten Franzosen dieses Problem aus der eigenen Erfahrung nicht kennen.

Empfehlung: Immer mit ausreichend Sprit-Reserve am Wochenende planen. Lieber früher tanken!

 

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