Archive: Sep 2016

Congstar, was nun?

Congstar überraschte bislang immer wieder mit interessanten und flexiblen Tarifmodellen.

In den letzten Monaten kommt Congstar allerdings ins Hintertreffen im Vergleich zum Wettbewerb.

Während andere Anbieter attraktive und günstige Pakete schnüren, inklusive eines  dem Nutzungsverhalten der Kunden angepassten höheren Datenvolumens und dem Zugriff auf das LTE Netz, ist bei Congstar nichts dergleichen zu finden.

Eifrig wird kommuniziert, dass es bei der Geschwindigkeit keinen entscheidenden Mehrwert für LTE gäbe, unberücksichtigt bleibt der Umstand, dass LTE gerade im Netz der Telekom im ländlichen Raum ausgebaut wurde und dort UMTS/HSDPA eventuell überhaupt nicht zur Verfügung steht. Statt dessen darf sich dann der Nutzer mit oft überlasteten EDGE Daten-Verbindungen herumschlagen. Da fragt sich dann der betroffene Kunde, wie Congstar darauf gekommen sein mag, dass es für  ihn in Ordnung ist, auf LTE zu verzichten.

Ob die Konzernmutter versucht die eigenen neuen Produkte zu Lasten des Tochterunternehmens zu platzieren? Warum bieten andere Provider (auch im Prepaid-Bereich) LTE an?

Zugegeben, auf dem Land sind bei O2 selbst bei LTE Freischaltung immer wieder  echte Versorgungslücken zu finden, aber es gibt auch noch ein weiteres Netz, das gut bis sehr gut ausgebaut ist.

In irgendeine Richtung muss bald Bewegung erfolgen, ansonsten werden sich die Kunden, die außerhalb der großen Zentren unterwegs sind, sich (weg)bewegen.

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Verkehrsfluss-/Stau-Simulation

Hast Du Dich schon einmal über einen Stau geärgert und Dich gefragt, wie dieser ohne offensichtlich erkennbare Ursache entstehen konnte?

Es gibt unterschiedliche theoretische Modelle und Berechnungsformeln, aber weitaus anschaulicher wird es natürlich mit einem Verkehrsfluss-Simulator. Die TU Dresden hat einen solchen Simulator Online gestellt. Unterschiedliche Situation, wie z.B. Auffahrten, Abfahrten, Baustellen lassen sich mit diversen Parametern durchspielen.

Schnell wird hierbei deutlich, dass schon kleine Störungen im Verkehrsfluss zu einem Stau führen können, der sich leider nicht zügig auflöst.

Viel Spass beim Simulieren!

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Tanken in Italien

Tanken am Wochenende in Italien gestaltet sich glücklicherweise meist nicht ganz so schwierig wie in Frankreich.

Auch in Italien sind außerhalb der großen Städte Tankstellen zu finden, abet

  • die kleineren Tankstellen haben ab Samstag Nachmittag geschlossen.
  • Tankstellen mit 24 Stunden Betrieb haben meist ein Zahlterminal. Im Gegensatz zu Frankreich akzeptiert das Terminal oft auch Bargeld. Auch hier passiert es, dass ausländische Karten immer Mal wieder nicht akzeptiert werden. Hier ist Bargeld die Lösung, sofern der Automat die Scheine nicht gleich wieder ausspuckt. Wichtig ist der Hinweis, dass die Automaten kein Wechselgeld auswerfen! Bleibt beim Tanken ein Rest, so kann dieser unter Vorlage der Quittung zu den normalen Öffnungszeiten wieder eingefordert werden.

Empfehlung: Immer mit ausreichend Sprit-Reserve am Wochenende planen. Lieber früher tanken! Bargeld in kleinen, wenig geknitterten Scheinen mitführen. Wer will schon wegen des Restgeldes am Montag wieder zur Tankstelle fahren.

Aufgrund der höheren Spritpreise in Italien lässt sich Sprit für EUR 20 in den meisten  Motorradtanks problemlos versenken.

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Tanken in Frankreich

Tanken in Frankreich kann insbesondere am Wochenende eine Herausforderung sein.

Die schönste Tourenplanung wird empfindlich beeinträchtigt, wenn außerhalb der großen Städte Sprit-Nachschub für den Tank benötigt wird und sich dies dann als schwierig erweist:

  • Es gibt zwar viele kleinere Tankstellen, diese haben ab Samstag Nachmittag aber geschlossen.
  • Tankstellen mit 24 Stunden Betrieb haben meist ein Zahlterminal, allerdings fast ausschließlich für Kartenzahlung und nicht für Bargeld. Selbst wenn dort Kreditkarten und ec/maestro als akzeptiert angegeben sind, werden ausländische Karten oftmals nicht akzeptiert. Dies kann sowohl bei den kleinen Mini-Tankstellen als auch bei den an die Supermarkt-Ketten angegliederten Tankstellen der Fall sein.
  • Die Angaben der Navis oder Smartphones zu geöffneten Tankstellen sind nur teilweise aktuell und sie berücksichtigen auch nicht den Umstand, dass es mit ausländischen Karten ein Problem geben kann.
  • Auch die Frage bei Passanten nach Tankstellen hilft nicht über die Schwierigkeiten bei der Kartenzahlung hinweg, da die hilfsbereiten Franzosen dieses Problem aus der eigenen Erfahrung nicht kennen.

Empfehlung: Immer mit ausreichend Sprit-Reserve am Wochenende planen. Lieber früher tanken!

 

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BMW Navigator V

Bei der BMW R1200GS LC gibt es im Ausstattungspaket Touring die vormontierte abschließbare Halterung für das Navigationsgerät, das über die Kontakte auch Informationen des Motorrads auf das Navi übermittelt. Hierdurch hat es sich angeboten, den BMW Motorrad Navigator V als Zubehör zu beschaffen. Das Navi ist allerdings mit EUR 675,00 (Empf. VK Preis) keine günstige Anschaffung.

Das Gerät ist robust, verrichtet auch im Dauerregen seinen Dienst, die Halterung ist mit dem Hauptschlüssel der GS abschließbar. Für die Planung lässt sich das Navi unabhängig vom Motorrad über den eingebauten Akku betreiben.

Alle Software-Updates für das Gerät und die regelmäßigen Aktualisierungen des Kartenmaterials laufen über den Hersteller Garmin und können über den USB-Anschluss mittels PC mit Internetverbindung eingespielt werden. Das Kartenmaterial und die Software ist bewährter Garmin-Standard, zusätzlich erhält das Navi auf der GS noch Daten aus dem Bus-System des Motorrades (Reifenfülldruck, Reichweite, Warnmeldungen,…) und über den Multicontroller am linken Lenkergriff ist eine Steuerung des Navis möglich. Eine Nutzung der PC-Software Basecamp von Garmin in Verbindung mit dem Navi ist ebenfalls möglich.

Das Navi stellt die Kommunikationszentrale dar, erhält über einen Bluetooth-Link über die Garmin-App “Smartphone-Link vom Smartphone u.a. Verkehrs- und Wetterdaten. Darüber hinaus kann die Helmsprechanlage mit dem Navi gekoppelt werden. Dies ermöglicht sowohl den Empfang der Naviansagen, Warnmeldungen, Kommunikation mit anderen Sprechanlagen, Musik zu hören sowie die Telefonie.

Für mich hat sich das Gerät auf vielen Touren in Europa bewährt. Schwachstellen und Verbesserungen durch Updates gibt es natürlich auch; diese werden hier in weiteren Artikeln zu diesem Navi verzeichnet.

 

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