Archive: Oct 2016

Umstellung von DSL auf VDSL

Als Engpass hat sich in der Praxis sowohl der Downlink von 16Mbps als auch der Uplink von 1Mbps erwiesen. Sobald mehr als eine zeitkritische Anwendung betrieben wurde (HDTV, Gaming, IP Telefonie, VPN, Streaming,…) hakte es oder einer der Dienste war nicht mehr nutzbar.

Das hatte mich dazu bewogen, das seit Oktober 2016 verfügbare VDSL zu buchen. Die Auftragsbestätigung sieht eine Schaltung von VDSL100 mit Entertain zum 10.11.16 vor. Gleichzeitig erfolgt auch der Wechsel auf IP-Telefonie.

Was ist für die Umstellung zu tun?

Der Aufwand ist überschaubar und auch von einem technisch wenig erfahrenen Nutzer leicht selbst zu bewältigen, da die notwendige Grundverkabelung von der bisherigen Installation bereits vorhanden ist. Eine kurze bebilderte Beschreibung für die Umstellung wurde per Post vorab angeliefert. Ein Technikereinsatz erfolgt daher auch nur auf Wunsch des Kunden (kostenpflichtig) bzw. ggf. bei Providerwechsel.

Wichtig ist die Prüfung, ob der bisherige Router für VDSL geeignet ist (Datenblatt!). Ist dies nicht der Fall, so ist der Umstieg auf ein neueres Modell erforderlich.

Am Umstellungstag erfolgte ein Anruf der Telekom, um mitzuteilen, dass die Umschaltung nun erfolgen würde. Insgesamt vergingen dann noch ca. 30 Minuten, bis VDSL aufgeschaltet war, also ausreichend Zeit, die wenigen Schritte durchzuführen:

  1. Optional, falls vorhanden: Bisherige Komponenten, wie z.B. Splitter und/oder der NTBA (für ISDN) sind jetzt zu entfernen.
  2. Optional, falls der Anschluss bisher über einen Splitter erfolgte: Der Router wird nun direkt auf die erste Anschlussdose aufgeschaltet. Das Anschlusskabel, das bisher im Splitter eingesteckt war (RJ-45 Stecker), wird nun mit der ersten Anschlussdose verbunden. Da es sich hierbei i.d.R. um eine TAE-Dose handelt, wird noch ein Adapter RJ-45 auf TAE benötigt. Wird eine Fritzbox verwendet, so ist dieser Adapter im Lieferumfang enthalten. Hier bitte den beigen Adapter für DSL verwenden, der schwarze Adapter kontaktiert andere Adern!
  3. Optional. falls Entertain gebucht: Es wird ein Media-Receiver mit einer Typenbezeichnung >400 benötigt. Die 300er Serie soll wohl nicht im Zusammenspiel mit VDSL funktionieren – lief bei mir allerdings in einem kurzen Test problemlos. Der Funktionsumfang des neuen Gerätes übersteigt aber die alte Serie, deshalb macht ein Umstieg durchaus Sinn. Der Receiver benötigt Strom, einen HDMI-Anschluss zum Fernsehgerät und einen Netzwerkanschluss zum Router. Alle Kabel sind im Lieferumfang des Receivers enthalten.

Das waren schon die Schritte zur Verkabelung. Nun geht es an das Konfigurieren. Auf dem Router sind kleine Konfigurationsänderungen durchzuführen:

  1. Bei einem Providerwechsel müssen die neuen Zugangsdaten eingetragen werden. Erfolgt kein Wechsel, bleiben die Daten i.d.R. gleich. Auf der Fritzbox findet sich dies unter Internet/Zugangsdaten.
  2. Bei Wechsel auf VoIP-Telefonie ist von Festnetz auf Internettelefonie umzukonfigurieren. Auf der Fritzbox findet sich dies unter Telefonie/Eigene Rufnummer/Neue Rufnummer.
  3. Sofern bei Anwahl von Nummern im eigenen Ortsnetz die Ortsvorwahl nicht eingegeben werden soll bzw. in den Eintragungen im Router nicht angegeben wurde, kann dies bei der Fritzbox unter Telefonie/Eigene Rufnummer/Anschlusseinstellungen als Standorteingaben eingetragen werden.

Durch den Wechsel von DSL auf VDSL wird bei der Telekom wieder die Sprachbox automatisch aktiviert. Wird dies nicht gewünscht, so kann diese über das Konfigurationsmenü im Telekom Kundencenter / Telefoniecenter für jede Rufnummer wieder deaktiviert werden.

Nach der Erstinbetriebnahme des Media Receivers 400 erfolgen zunächst zahlreiche Updates bis der Receiver tatsächlich genutzt werden kann.

Das sollten dann alle notwendigen Schritte gewesen sein. Und alles sollte nun wieder funktionieren – nur viel, viel schneller.

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OpenStreetMap

Das OpenStreetMap Projekt generiert und stellt freie geographische Daten zur Verfügung. Die Daten dürfen lizenzkostenfrei verwendet und weiterverarbeitet werden.
Das Projekt lebt von der Mitarbeit und ich verwende für verschiedene Zwecke die Daten. Daher habe ich mich dazu entschlossen, mich hier einzubringen, um einen Ausgleich zu gewährleisten.

Derzeit nutze ich das Material für die Routenplanung auf dem Motorrad-Navi und Basecamp.

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Slogan eines Bauunternehmens

Auf dem Fahrzeug einer Baufirma habe ich einen nicht alltäglichen tiefsinnigen Slogan gefunden (Firmenname geschwärzt). Wahrscheinlich sind viele Passanten auf dem Parkplatz eines Einkaufszentrums am Auto vorbeigegangen, ohne überhaupt den Text unter dem Logo gelesen zu haben.

werbungauto

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Visualisierung von Tracks

Du hast mit dem Navigationsgerät oder Smartphone Tracks aufgezeichnet und möchtest die Strecke anschließend anschauen oder Jemandem zeigen? Die möglichen Darstellungen fallen sehr unterschiedlich aus, daher kommt es darauf an, was und in welcher Form dargestellt werden soll.

Meist geht es erst einmal darum, eine Übersicht zur Gesamtstrecke zu erhalten. Anschließend wäre es vielleicht schön, die Strecke als 3D Animation im Schnelldurchlauf zu sehen. Die Darstellung soll dann noch als Grafik oder in einem Video vorführbar und speicherbar sein damit dies unabhängig von einer Software Installation abrufbar ist.

Ich musste lange suchen, bis ich geeignete Lösungen gefunden habe. Viele Optionen haben bei längeren Strecken, aufgrund der dann kleinen Elemente, keinen vernünftigen Überblick mehr zugelassen. Oder bei der 3D Animation war keine Darstellung möglich, die einen Eindruck der Landschaft, der Fahrt und  der Routenhöhepunkte ermöglicht hätte.

Fündig geworden bin ich schließlich für den Reiseüberblick bei Basecamp von Garmin und bei Doarama für die 3D Animation.

Bei Basecamp lässt sich ein GPX Track komplett anzeigen. Die Detailtiefe lässt sich auswählen (am Niedrigsten bis am Höchsten). Zusätzlich lässt sich die 2D Darstellung oder 3D Darstellung wählen. Bei 3D ist die Neigung der Ebene auswählbar. Wird vom Bildschirminhalt ein Screenshot gemacht, so lässt sich diese Übersicht gut in Fotoshows oder Videosequenzen integrieren.

basecamp2dbasecamp3d

Basecamp bietet auch die Möglichkeit den Track mit einer wählbaren Ablaufgeschwindigkeit abzufahren (wandernder Pfeil auf dem Track in der Karte). Wesentlich interessanter ist hier Doarama. Im Verfolgermodus kann hier in 3D die Strecke realitätsnah abgefahren werden. Das sieht wirklich beeindruckend aus! Über verschiedene Parameter lässt sich z.B. die Geschwindigkeit, die Vergrößerung und das Kartenmaterial (mit oder ohne Beschriftungen) variieren. Ein Abruf ist entweder direkt über die Internetsite von Doarama möglich, ein “Export” funktioniert derzeit nur über Bildschirm-Aufzeichnung der Videosequenz und wird auch in den FAQs von Doarama benannt. Inwieweit es dann rechtliche Einschränkungen bei der Weiterverwendung gibt, konnte ich bislang allerdings nicht herausfinden.

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