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Banken mit kreativem Gebührenmodell

Banken zeichnen sich in einer Niedrigzinsphase durch kreative Gebührenmodelle bei Ihren Privatkunden aus. So werden gerne Gebühren erhöht und neue Abgaben erhoben. Einige Beispiele:

  • EUR 15,00 Jahresgebühr für die Bankcard/ec-Karte/girocard
  • EUR 30,00 bis 40,00 Jahresgebühr für die Kreditkarte
  • EUR 45,60 Kontoführungsgebühr bei monatlich EUR 3,80 oder es werden pro Buchungsvorgang Gebühren erhoben
  • EUR 60,00 Zusatzbeitrag pro Kunde pro Jahr
  • Zinssätze entsprechend anpassen zur Verbesserung der Zinsmarge
  • Kreditkarteneinsatz im Ausland mit Auslandseinsatzentgelt von 1,5% bis 2% (im Nicht-Euro-Raum)
  • Bargeldabhebung werden mit EUR 5 pro Vorgang oder z.B. 1,75% bis 2,5% Aufschlag versehen

Bestimmt gibt es noch weitere Ideen, für was Gebühren erhoben werden können. Interessant wird es, wenn man die im Jahr anfallenden Kosten aufsummiert. Plötzlich sind das dann EUR 140,00 als fixe Kosten im Jahr. Bei Reisenden, die auch außerhalb des Euroraums unterwegs sind, kommen dann noch für Devisen und Karteneinsatz weitere Kosten hinzu.

Da stellt sich schon die Frage, ob die Kosten noch in Relation zur Leistung stehen oder/und ob einfach das Geschäftsmodell nicht mehr stimmig und zeitgemäß ist. Seit Jahren gibt es gute und günstige Finanzinstitute, die auch in einer Niedrigzinsphase zu attraktiven Kosten Privatkunden bedienen wollen und können.

Während sich viele bei Versicherungs-, Versorger- oder beim Mobilfunkproviderwechsel leicht tun, sieht es beim Wechsel der Bank offensichtlich schwieriger aus. Obwohl der Aufwand tatsächlich überschaubar ist. Hierzu folgt ein separater Beitrag.

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